In der Küche stand ein Bett, hochaufgetürmt, mit einem dicken Strohsack. Dort schlief die Tante Julie. Im Sommer wurde die Matratze hinters Haus getragen, das Maisstroh ausgebreitet und mit Wasser aus der Giesskanne gewaschen. Am Abend, wenn es wieder schön trocken war, wurde es eingefüllt. Dann lag die Tante Julie hoch oben, fast unter der Küchendecke, so dick war die Matratze geworden. Jeden Tag sank das Bett ein bisschen ein, bis es wieder normal hoch war.